Home, sweet home, baby!

Liebe Heimat,

es ist soweit. Ich berichte von meiner Rückreise in die deutsche Heimat. Für Chile durchaus etwas ungewöhnlich kam mein bestellter Flughafentransfer pünktlich auf die Minute. Gut, dass ich mir die Abschiedsbussis von den Kindern der mir Unterschlupf gewährenden Familie bereits mit etwas Vorlauf abgeholt hatte. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei den sehr warmherzigen, lieben und mich willkommenheißenden Gastgebern aus der Wohnung 603 bedanken!!!

In der Konsequenz war ich viel zu früh am aeroporto angekommen und musste daher noch ein Weilchen meinen Backpack spazierenführen. Kleine Randnotiz: Dank der aus Deutschland importierten mariaschen Lektüre, die nun ungelesenen in meinem Rucksack schlummerte, wog dieser nur unbedeutende 5 Kilo mehr (und ich übertreibe hier nur ein kleines bisschen)!

Die dann ebenfalls massig vorhandene  Zeit am Gate schlug ich zuerst mit warten, dann mit essen und dann mit dem erhaschten wifi von „dunking donuts“  erfolgreich tot. Im Flugzeug hatte ich schon hoffungsvoll auf den freien Doppelplatz vor mir gespäht, bis sich auf den letzten Drücker eine furchtbar schwitzelnde Strickwoll-Family doch noch entschied das Boarding Angebot wahrzunehem, um sich direkt vor mir zu platzieren! Ich möchte erwähnen, dass mir ein 13 Stunden Flug bevorstand. Aber anscheinden hat die Lüftung ganze Arbeit geleisten, denn bereits nach wenigen Stunden war nichts mehr von mir recht zuwideren Geruch vernehmbar.

Viel seltsamer hingegen war mein asiatischer Sitznachbar, der ungelogen den kompletten Flug hindurch geweint hat, wenn er nicht gerade schlief. Auf die Ansprache des Boardpersonals antwortete er lediglich mit fast schon animalischen Gesten. Auf besorgte Nachfragen gabs vom mitreisenden „Freund“ stets nur einen Daumen hoch, während neben mir die Tränen über den Klappttisch kullerten. Mit der zunehmenden Eigenduft-Intensivierung meines Nachbars schwand allerdings auch mein Mitgefühlt. Leider mag mir partout keine euphemische Umschreibung einfallen – also gerade raus: Er hat schlichtweg und einfach für mich nahezu unerträglich gestunken! Zum Glück ereilten mich die Geruchsfahnen nur in Schüben wodurch ich mich phasenweise ins Land der Träume verabschieden konnte und der Flug dann auch plötzlich schon rum war.

In Paris ließ sich meine Vorfreude dann auch nicht mehr vom unhöflichen Personal trügen und nach einer weiteren guten Stunde Flug inklusive minutenlangem Rumrollen auf der Start- und Landebahn war es geschafft.

Ich verbleibe mit reiseerschöpften, aber erstaunlich fitten Grüße und freue mich auf ein Wiedersehen mit den meinen!

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