In unseren ersten Stunden in Peru haben wir gelernt, dass…

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… die Androhung mit dem Bus zu fahren den Taxipreis SOFORT auf die Haelfte sinken laesst.

… die Coca-Pflanze gegen die vielgefuerchtete Hoehenkrankheit hilft.

… ein Schaf im Arm die Chance mit Touristen-Bilder Geld zu verdienen um ein Vielfaches steigert.

… eine Ware sehr viele Preise haben kann.

… auch peruanische Eltern das altbewaehrte „Ich-zaehl-bis-drei-Prinzip“ in ihrer Erziehung anwenden.

… tuechtige Ladenbesitzer(innen) dich schneller in ein peruanisches Kostuem stecken koennen, wie man „no gracias“ sagen kann.

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Vamos chicas!

Liebe Heimat,

nach den ersten Tagen in Santiago ging es am Montag in die Anden zum Trekking. Erste Station war San José, ein in der Nebensaison etwas verschlafenes Nest. Dafür fühlte man sich hier in der Tourist-Info wie in seinem zweiten Wohnzimmer. Auf einen Aussichtspunkt sollte es gehen und dann weiter nach San Alfonso. So traten wir den Marsch in die vorgegebene Richtung an, um recht schnell am vermeintlichen Tourende anzukommen. Aber nicht mit uns! Kurz durchs Dickicht geschlagen, tat sich vor uns ein wahres Trampelpfad-Wirrwar auf. Frohen Mutes erklommen wir den Berg, wenngleich uns manches Mal der Zweifel überkam. Belohnt wurden unsere Mühen mit einem weiten Blick über die Voranden.

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In Profi-Bergsteiger-Manier meisterten wir dann auch wieder den Abstieg. Lediglich der richtige Weg zurück durchs Gebüsch verlangte uns etwas Geduld und Hundeflüster-Fähigkeiten ab. In Station zwei – San Alfonso – sollte es hoch zu Pferde nach oben gehen. Im Eilestempo überwanden wir streckenweis waghalsige 300 Höhenmeter und fanden uns auf einem Plateau inmitten der Berge wieder.

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Einzig der Abstieg machte unseren routinierten Hangpferden doch ein wenig zu schaffen, da wir durchaus etwas schwerer sind als der Durchschnitts-Chilene mit 1,60 Meter.

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Ich verbleibe mit beeindruckten Grüßen